Sie möchten sich eine Immobilie anschaffen und stehen vor der Entscheidung, eine für Sie stimmige Art der Finanzierung zu finden?

Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über einige wichtige Einflussfaktoren für die Wahl der passenden Kreditart.

Die monatliche Belastung bei einer Immobilienfinanzierung

Die Monatsrate für Ihren Kredit setzt sich zum einen zusammen aus dem Betrag, mit dem Sie die geliehene Summe an sich tilgen und somit verringern. Weiterer Bestandteil der Monatsrate ist der Teil, mit dem Sie die Zinsen für den Kredit bezahlen. Bei der Höhe der Monatsrate sollten Sie darauf achten, dass diese Ihre Belastungsfähigkeit während der Laufzeit des Darlehns nicht überstrapaziert. Die Monatsrate sollte in einem vernünftigen Verhältnis zu Ihren monatlichen Einkünften, beispielsweise Ihrem Einkommen, stehen. Hier ist somit eine möglichst konkrete Planung für die Zukunft wichtig. Darin lässt sich zwar nicht alles einbeziehen, da die Zukunft schwer bis gar nicht vorhersehbar ist, jedoch gibt es für Unwägbarkeiten diverse Absicherungsvarianten. Gerade für junge Paare die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben sollten Banken für die Baufinanzierung auswählen die auch Tilgungssatzänderungen zulassen.
Zudem sollte in Ihre monatliche maximale Belastung auch das Hausgeld mit eingerechnet werden.

Auswahl von Förderdarlehen

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz: KfW genannt gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten wie KfW-Wohn­eigentums­programm, Baukindergeld, Baukindergeld Plus oder auch BayernLabo. Jede Förderung hat aber ihre festen Vorgaben. Einige sind nur in bestimmten Bundesländern nutzbar und andere besitzen feste Rückzahlungsvorgaben.

Das KfW-Wohn­eigentums­programm kann bis 100.000 € auf 10 Jahre Zinsbindung abgeschlossen werden, aber der Tilgungssatz ist fest vorgegeben. Somit kann der Einsatz auch die festgelegte monatliche Rate zu stark belasten.

Einflussfaktor Sondertilgung

Sofern Sie die Möglichkeit der, eventuell auch mehrfachen, Sondertilgung vereinbaren und diese auch tätigen, wirkt sich das auf die Höhe der verbleibenden Gesamtbelastung aus. Genauso wie mit den Monatsraten verringern Sie mit jeder Sondertilgung den Betrag, den Sie sich für den Hauskauf geliehen haben. Dessen jeweiliger Umfang bestimmt wiederum die zu tragende Zinslast, da diese stets nach dem ausstehenden Kreditbetrag berechnet wird. Je kleiner der Kredit wird, desto weniger Zinsen zahlen Sie dafür. Bei einer relevanten Sondertilgung erzielen Sie somit hinsichtlich des noch bestehenden Gesamtbetrages einen durchaus hohen und für Sie positiven Effekt. Aber der Einbau von Sondertilgung in Ihre Baufinanzierung kann auch mit kosten verbunden sein. Einige Banke verlangen dafür einen höheren Zins. Daher sollte dies nur eingebaut werden wenn auch die Möglichkeit besteht pro Jahr eine Sondertilgung einzahlen zu können.

Die Länge der Zinsbindung

Wirkung auf die Zinshöhe und damit auch auf die zu leihende Gesamtsumme hat die Dauer der Zinsbindung. Diese sagt aus, für welchen Zeitraum der aktuell bei Abschluss der Immobilienfinanzierung angebotene Zins Bestand hat. Das gilt unabhängig davon, ob das Darlehen zum Zeitpunkt des Auslaufen der Zinsbindung getilgt ist oder nicht. Für den Fall, dass keine vollständige Tilgung eingetreten ist, folgt in der Regel eine Anschlussfinanzierung. Deren Zins richtet sich nach dem dann gültigen Zinsniveau. Dieses Niveau vorher zu bestimmen, ist nicht möglich, da es einen Blick in die Zukunft bedeutet. Ihnen stehen jedoch eine Fülle von Möglichkeiten offen, die Länge der Zinsbindung zu vereinbaren. Die Angebotspalette reicht hier von sehr kurz über mittel- bis langfristig. In der Regel gilt der Grundsatz, dass bei einer aktuell niedrigen Zinslage eine längere Frist der Zinsbindung vereinbart wird. Liegt das Niveau jedoch höher, empfiehlt sich eine kürzere Frist. Hier gilt es jedoch, eine genauere Analyse für die Zukunftsprognose anzustellen. Stehen die Anzeichen der weiteren Entwicklung für eine Zinserhöhung, liegen natürlich andere Voraussetzungen vor wie im umgekehrten Fall.
Bei einer guten Aufteilung der Finanzierungssumme im mehrere einzelne Darlehen, besteht sogar die Möglichkeit einen Volltilger einzubauen. Somit können Sie einen Baustein in Ihrer Planung für die zukünftige Anschlussfinanzierung schon abhaken.

Informieren Sie sich bei uns über Ihre Möglichkeiten, die für Sie passende Finanzierung für den Hauskauf zu finden! Wir helfen Ihnen gern dabei!

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