Welche Pflegezusatzversicherung passt für mich?

Welche Pflege kann ich mir im Alter leisten? Brauche ich eine ambulante Tagespflege? Gehe ich später in die Seniorenbetreuung. Diese Frage treibt junge und ältere Menschen um. Denn klar ist: Die gesetzliche Pflegeversicherung kann die später tatsächlich anfallenden Pflegekosten nur selten abdecken – insbesondere wenn ein Pflegeheim bezahlt werden muss. Dann entsteht eine Finanzierungslücke, die im Schnitt 1500 Euro beträgt. Auch die Aufwendungen für eine ambulante Tagespflege oder andere Formen der Seniorenbetreuung übersteigen oft den Satz, den die gesetzliche Versicherung zahlt.

Daher ist eine Pflegezusatzversicherung für jeden zu empfehlen, der mit seiner Seniorenbetreuung gut abgesichert sein will – denn wer weiß, ob er selbst oder seine Angehörigen später ein Pflegeheim oder eine ambulante Tagespflege in Anspruch nehmen müssen? Eine sehr gute Möglichkeit der privaten Absicherung ist die Pflegetagegeldversicherung. Dabei wird im Pflegefall ein Tagessatz gezahlt – etwa, um einen Platz im Pflegeheim, die ambulante Tagespflege oder eine andere Form der Seniorenbetreuung zu finanzieren. Dabei ist das Pflegetagegeld – im Gegensatz zu anderen Versicherungen – nicht an die tatsächlich anfallenden Kosten oder an eine bestimmte Pflegeform gebunden, sondern kann frei verwendet werden, also auch für eine ambulante Tagespflege.

Seit Januar 2013 existiert zudem eine staatliche Förderung für private Pflegezusatzversicherungen mit dem sogenannten Pflege-Bahr. Wer eine Versicherung abschließt, die durch diese Regelung gefördert werden kann, dem gibt der der Staat pro Jahr 60 Euro dazu. Für die Förderung ist nicht entscheidend, ob die jeweils gewählte Zusatzversicherung ein Pflegeheim, eine ambulante Tagespflege oder eine andere Form der Seniorenbetreuung im Pflegefalle unterstützt. Eine Voraussetzung für den Pflege-Bahr ist: Wenn man einen Vertrag über eine Zusatzversicherung abschließt, dann darf der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers keine Rolle spielen. Denn bei manchen Policen werden Risikoaufschläge nach einer Gesundheitsprüfung gefordert oder bestimmte Leistungen von vornherein ausgeschlossen. Der Gedanke dahinter ist, dass der Pflege-Bahr vor allem auch für kranke und ältere Menschen gedacht ist – für sie bietet er eine Möglichkeit, sich eine bezahlbare Absicherung für den Pflegefall leisten zu können, auch im teuren Pflegeheim. Man sollte allerdings beachten: Egal, ob es um eine ambulante Tagespflege, einen Platz im Pflegeheim oder eine andere Form der Seniorenbetreuung geht – mit dem Pflege-Bahr wird die Finanzierungslücke vor allem im Pflegeheim allein nicht geschlossen werden können. Deswegen ist es insbesondere für jüngere Menschen von Vorteil, eine durch Pflege-Bahr geförderte Versicherung mit einem weiteren Zusatzschutz zu kombinieren.

Viele Unternehmen bieten diese Kombitarife für eine rundum abgesicherte Seniorenbetreuung in der Pflege an.

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